
Trauermanager
Der Trauermanager gibt Ihren Führungskräften für die sechs wichtigsten Traueranlässe je einen erprobten Handlungsablauf.
Individualisiert für Ihr Unternehmen, freigegeben von Ihrer Geschäftsleitung, auf dem Smartphone verfügbar. Für Organisationen ab 50 Mitarbeitern.
Am Ende des Gesprächs entscheiden beide Seiten, ob eine Zusammenarbeit im beiderseitigen Interesse ist.
Bei einer Mitarbeiterin kommt das Kind tot zur Welt. Ein Kollege stirbt am Wochenende zu Hause.
Jemand bricht in der Halle zusammen.
In diesem Moment steht eine Führungskraft im Raum, die auf vieles vorbereitet wurde.
Auf das hier nicht.
Was dann meistens passiert:
Sie sagt nichts. Nicht aus Kälte, sondern aus Angst, etwas Falsches zu sagen.
Oder sie sagt etwas aus der Hüfte, das jahrelang nachwirkt.
Da wechselt man lieber die Straßenseite, als dass man etwas Falsches sagt. — Heinke Wedler
Und während die Führungskraft nach Worten sucht, laufen drei Dinge gleichzeitig:
Für die Führungskraft selbst klingt das so: Ich bin überfordert.
Ich weiß nicht, was ich sagen soll.
Ich muss meine Ziele erfüllen und jetzt auch noch das Team neu aufstellen.
Alle schauen auf mich.
Eigentlich müsste hier jemand von oben unterstützen.
Aber was, wenn nichts kommt?

Wir beraten ausschließlich Führungskräfte. Wir begleiten nicht die Trauernden .. dafür arbeiten wir mit anderen zusammen.
Unser Thema ist die Frage, die eine Führungskraft in den ersten Minuten beantworten muss.
Dipl.-Ing. Heinke Wedler führt ihr Ingenieurbüro für Arbeitssicherheit und betriebliches Gesundheitsmanagement seit 30 Jahren.
Mehr als die Hälfte ihrer Kunden ist von Anfang an dabei.
Sie leitet im VDSI den Fachbereich Kliniken und Pflege und ist berufenes Mitglied im Ausschuss für Mutterschutz beim Bundesfamilienministerium.
Stefan Hund ist evangelischer Pfarrer im Ruhestand mit über 25 Jahren in Gemeinde und Klinik und mehr als 700 Trauerbegleitungen.
Er ist zugleich Fachkraft für Arbeitssicherheit, systemischer Berater und Mediator,
und er arbeitet im Beirat des Bundesverbandes Männertrauer mit.
Was daraus entstanden ist, kam nicht aus einer Idee.
Es kam aus einem Anruf: schwerster Unfall, mehrere Tote - ein gestandenes Unternehmen ohne jeden Plan.
Die Frage am Telefon lautete: Was müssen wir heute tun, und was dürfen wir auf gar keinen Fall tun?
Und aus einem anderen Anruf: Mitarbeiter, über 20 Jahre im Unternehmen, Infarkt - die Kollegen geschockt. Wie nehmen wir Abschied?
Fehlgeburt - als letzte Möglichkeit - alle wußten Bescheid - alle schwiegen - die Mitarbeiterin in einer Schlüsselfunktion kündigte.
Sie müssen nichts entwickeln und nichts größer selbst schreiben.
Der Aufwand liegt bei rund acht Arbeitsstunden - vornehmlich im Zusammentragen von Informationen.
Dann treten wir in Aktion.
Ausführlich und ehrlich. Am Ende entscheiden beide Seiten, ob es passt. Unser wichtigstes Kriterium: Will die Geschäftsleitung wirklich etwas für trauernde Kollegen tun?
Sie erhalten einen Fragebogen zu Ihren Strukturen, Zuständigkeiten und Entscheidungen. An einem Arbeitstag ausgefüllt.
Wir prüfen Ihre Angaben von Hand und klären offene Punkte und Überschneidungen mit Ihnen. Drei Abstimmungsrunden sind enthalten.
Maximal drei Wochen nach der Klärung liegt Ihr Trauermanager vor. Auf Wunsch kombiniert mit Führungskräfteseminaren im Haus.
Sechs Handlungsabläufe zu den wichtigsten Traueranlässen, vom Ereignis bis im schlimmsten Fall zur Beerdigung. Welche Anlässe das sind, hat eine Praxisstudie der Technischen Hochschule Würzburg-Schweinfurt ermittelt, nicht unser Bauchgefühl.
Die Freigaben Ihrer Geschäftsleitung, schriftlich. Das ist der Kern. Eine Führungskraft in der mittleren Ebene darf oft gar nicht entscheiden, ob jemand zwei Wochen zu Hause bleiben kann. Im Trauermanager steht, was sie darf. Damit sie es tun kann, ohne vorher zu fragen.
Fertige Alarmierungspläne. Wer ruft an, welche Nummer, wer informiert die Angehörigen. Vorher geklärt, nicht im Schock.
Vorlagen zum direkten Kopieren. Die Mitteilung an das Team, die Einladung zur kurzfristigen Runde, die Worte für die stille Minute. Eine Führungskraft, die um zehn Uhr vor dem Team steht, hat keine Zeit, Formulierungen zu suchen.
Hintergrundwissen zu Trauer und dazu, was auf Ihre Mitarbeiter zukommen kann. Zum Beispiel, dass Männer den Einbruch oft erst im fünften oder sechsten Monat erleben, scheinbar zusammenhanglos. Wer das weiß, vergibt in diesem Monat nicht ausgerechnet hier das Großprojekt mit Abschlusspräsentation.
Offboarding mit großer Checkliste für den Fall, dass ein Mitarbeiter verstorben ist. Interne und externe Abläufe. Vom Spind über die Traueranzeige bis zur Frage, welche Kunden informiert werden.
Das Handbuch als PDF für das Smartphone. Dort, wo Ihre Führungskräfte im Ernstfall hinschauen. Zugang zur Bibliothek mit Aktualisierungen und Ergänzungen. Darin auch unser Podcast in Buchform.
Unternehmen sprechen über ihre Trauerfälle nicht öffentlich. Deshalb finden Sie auf dieser Seite keine Kundenstimmen.
Dieselbe Diskretion gilt für Sie. Was wir stattdessen zeigen können, ist überprüfbar:
Wenn die Kennzahlen wichtiger sind als der Mensch,
dann braucht man sich nicht zu wundern,
wenn der Mensch nicht mehr mitkommt, um die Kennzahlen zu erfüllen.
— Stefan Hund
Ihr Einstieg. Individualisiert für Ihr Unternehmen, mit allen Freigaben Ihrer Geschäftsleitung.
zzgl. der jeweils gültigen Umsatzsteuer
Wenn wir uns entscheiden, zusammen zu arbeiten:
umgehend: Zugang zu unseren Fragebogen
ca. 8 Stunden: Aufwand bei Ihnen für den Fragebogen
3 Arbeitstage: manuelle Prüfung unsererseits
anschließend Klärung offener Fragen mit Ihnen
3 Wochen: bis zur Auslieferung nach Klärung
6 Anlässe - abgedeckt, aus der Studie hergeleitet
Alle Führungskräfte haben die gleichen Pläne und Freigaben
Aufbauend auf dem Basic bieten wir Führungskräfteseminare im Haus, monatliche Gesprächsrunden für Führungskräfte
und eine Notrufbereitschaft für den Moment, in dem eine Führungskraft nicht mehr weiterweiß.
Was davon zu Ihnen passt und was es kostet, klären wir in einem gemeinsamen Gespräch.
Ein ehrlicher Hinweis dazu:
Die Gesprächsrunden für Führungskräfte hängen an der Zahl der Begleitungen, die wir leisten können.
Dort kann es zu Wartezeiten kommen. Der Trauermanager Basic ist davon nicht betroffen.
Wir arbeiten ohne Countdown und ohne befristete Angebote.
Der Grund, es jetzt zu tun, ist ein anderer:
Der Trauerfall kommt, ungeachtet dessen, ob Sie vorbereitet sind.
Vorbereitet können Sie die Vorteile nutzen.
Oder wie der Volksmund sagt:
Wer es nicht schafft, sich vorzubereiten - ist vorbereitet, es nicht zu schaffen.
Trauer ist doch Privatsache?
Sie ist privat, und sie ist trotzdem längst im Unternehmen.
Sie steht in den Fehltagen, in den korrigierten Terminen, in der Stimmung im Team und in den Kündigungen.
Trauer lässt sich nicht wie eine Jacke an der Garderobe abhängen.
Die Frage ist nicht, ob sie hereinkommt.
Die Frage ist, ob Ihre Führungskräfte darauf vorbereitet sind.
Wir regeln das bisher menschlich, von Fall zu Fall. Das reicht doch, oder?
Von Fall zu Fall heißt: Es hängt davon ab, wer gerade Vorgesetzter ist und wie er an diesem Tag drauf ist.
Der Satz „die Kollegin hat aber drei Tage mehr bekommen" schafft mehr Schaden, als die drei Tage je genutzt haben.
Dazu kommt: Gute Absicht hält der ersten Minute nicht stand. Was die meisten in diesem Moment nicht aushalten, ist Stille.
Und dann fällt ein Satz, der jahrelang nachwirkt.
Wir haben ein Assistenzprogramm für Mitarbeiter (EAP). Das genügt doch?
Diese Programme sind gut, und sie sind, wie zu hören ist, besonders stark bei Erziehungs- und Suchtthemen.
Beim Thema Trauer ist die Zahl der wirklich spezialisierten Berater deutlich kleiner.
Vor allem aber: Ein solches Programm hilft dem Mitarbeiter nachgeordnet.
Es hilft Ihrer Führungskraft nicht in den ersten fünf Minuten. Und die entscheiden.
Dafür haben wir gerade keine Zeit.
Der Fragebogen ist an einem Arbeitstag ausgefüllt.
Insgesamt liegt der Aufwand bei Ihnen bei rund acht Arbeitsstunden.
Die Alternative zu diesen acht Stunden ist nicht „später".
Die Alternative ist, dass der Fall vor Ihrer Vorbereitung eintritt.
Dafür haben wir gerade keine Geld.
Jeder 8., der in einem Trauerfall Irritationen bei seinem Arbeitgeber erlebt hat,
verlässt die Firma binnen Jahresfrist. (Frz. Studie Okt. 25)
Begleiten Sie auch unsere trauernden Mitarbeiter?
Nein. Wir beraten ausschließlich Führungskräfte, so wie es die Arbeitssicherheit immer tut.
Für die Begleitung der Trauernden arbeiten wir mit anderen zusammen oder helfen bei der Auswahl.
Für welche Unternehmen lohnt sich das?
Für Unternehmen und Organisationen ab etwa 50 Mitarbeitern, deren Kultur im deutschsprachigen Raum geprägt ist.
Ab dieser Größe ist ein Trauerfall keine Ausnahme mehr, und persönliche Nähe allein trägt nicht mehr durch.
Und für alle, die ihren Führungskräften eine gemeinsame Leitlinie und Vorlagen an die Hand geben wollen.
Im Erstgespräch sehen wir uns Ihre Strukturen an und sagen Ihnen ehrlich, ob und wie wir helfen können.
Am Ende entscheiden beide Seiten.

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Podcast „Das Schwere LEICHT gesagt" → https://trauermanager.de/podcast
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